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Bonito's Tagebuch

Teil 3  "Keine Zeit für Heimweh"

Heute möchte ich, Bonito, der kleine Pony-Star vom Talhof in Lengefeld, wieder von meinen Erlebnissen bei den Dreharbeiten zu der neuen Serie "Paulas Sommer" berichten.
Ich wohne nun schon seit zwei Wochen  auf dem Georgenhof bei Diemelstadt.
Hier beginnt der Tag schon früh. Wärend ich noch an meinem Frühstücksheu kaue, kommen die Filmleute und basteln und bauen Requisiten, stellen Scheinwerfer und Kameras auf und schon starten die Schauspieler mit den ersten Proben. Ich habe in meiner Box einen Logenplatz und kann alles ganz genau beobachten. Ihr glaubt ja gar nicht, was man für so eine Serie alles braucht.

Dreh mit MorninstarBegegnung mit Morningstar


Jeden Tag in der Mittagspause kommt Ulla um mich zu putzen, zu bewegen und um mit mir für meine Szenen zu üben. Sie stellt mir die Schauspieler vor und verrät ihnen Tricks und Tipps, wie sie mich am besten führen können. Delia, sie spielt in der Serie meine Freundin Zora, mag ich besonders. Sie ist genau wie die anderen Schauspieler sehr lieb zu mir. Ich denke, wir können uns gegenseitig vertrauen.  Miguel folge ich sogar schon in den Pferdeanhänger, er sagte zu mir: "Bonito, du bist so schön wie dein Name!"
Heute habe ich etwas ganz besonderes erlebt: Auf dem Hof war alles ganz ruhig, ein drehfreier Tag. Direkt neben meiner Box übten zwei Schauspieler und tanzten zu wunderschöner Musik.  Am liebsten hätte ich mit den Hufen applaudiert, so wie es die Menschen tun, wenn ihnen etwas besonders gut gefällt, aber ich verhielt mich ganz ruhig. Blos das kleine Fohlen aus der dritten Box hat ab und zu albern gewiehert.
Anschließend führte Ulla mich in eine Waschbox. "Hilfe, das ist doch nur etwas für Autos" dachte ich und wollte zunächst nicht hinein. Ein Mitarbeiter des Hofes sagte, ich sei ein verzogenes Pony… Na warte! Ich bin blos vorsichtig und nach kurzer Zeit folgte ich Ulla ganz artig in die Box und lies mir den Schweif waschen.  Nebenan stand ein großes Pferd und beruhigte mich. Zum Trocknen durfte ich auf die Weide und weil endlich mal wieder die Sonne schien, wälzte ich mich genüßlich. Ulla und Moni lachten, denn mein herrlich weißer Schweif hatte nun grüne Strähnen. Morgen ist ein großer Drehtag für mich. Hoffentlich blenden mich die Scheinwerfer nicht, ich werde versuchen alles richtig zu machen. Ulla wird die ganze Zeit bei mir sein, das beruhigt mich und außerdem bekomme ich dann ab und zu eine extra Möhre.
Ein Pony-Star hat keine Zeit für Heimweh, aber mal ehrlich, nachts träume ich oft von meinen Freunden auf der großen Ponyweide und den Ausritten mit den Talhof-Kindern.

Aber jetzt freue ich mich  auf die nächsten Abenteuer hier bei den Dreharbeiten. Ich lerne eine Menge und werde von Tag zu Tag mutiger. Am Wochenende geht es zu Außendreharbeiten. Davon berichte ich Euch in der nächsten Woche. 

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